Mentales

Umgang mit Zeit
Mentale Haltungen bestimmen unser Leben. Ein schönes Beispiel dafür ist der Umgang mit Zeit. Da wir häufig durch Uhren getaktet sind, erscheint es uns so, als hätten wir keine Zeit. Zeit ist jedoch nicht, wie häufig angenommen, die Messung der Bewegung im Raum, sondern viel mehr als das. In der Maya-Kultur gab es ein völlig anderes Verständnis von Zeit - dort hatten die Menschen erkannt, dass Zeit etwas mit speziellen Qualitäten zu tun hat. Es gab Zeiten der Ruhe, des Schöpferischen, der Gemeinsamen, des Alleinseins... Hin und wieder spüren wir noch, dass manchmal die Zeit noch nicht reif ist.
Unsere mentale Haltungen sind jedoch:
Zeit ist Geld -Zeit darf nicht verschwendet werden - Zeit können wir sparen
Zum besseren Verständnis eine kleine Geschichte.
Ein Indianer stiegt das erste Mal als Beifahrer in ein Auto. Er war sofort begeistert von der Geschwindigkeit und bat den Fahrer schneller und immer schneller zu fahren. Er genoss den Rausch der Schnelligkeit. Plötzlich rief er: Stop - halt an! Der Fahrer wunderte sich sehr. Da sagte der Indianer: Meine Seele kommt nicht mit.

Durch die Schnelligkeit mit der wir uns bewegen, weil wir meinen, Zeit sparen zu müsen, bliebt unsere Seele auf der Strecke.Viele Menschen haben den Kontakt zu ihr bereits verloren. Sie fühlen nicht mehr, was angemessen ist, leiden unter der Masse an Informationen und Reizen und merken gar nicht mehr, dass sie aus ihrer Mitte gefallen sind. Durch das Entdecken der mentalen Haltungen, die uns aus der Balance bringen und ihre Wandlung im Prozess der seelischen Entfaltung können wir uns selbst wieder achtsamer begegnen. Wir lernen uns wertzuschätzen und zu respektieren, was uns unsere Seele mitteilen möchte anstatt vor lauter Hektik darüber hinweg zu gehen. Die Folge ist, dass wir die Welt und unser Leben wieder intensiver wahrnehmen und stärker auf den Augenblick fokussiert sind. Wir sind wieder verbunden mit dem, was unserem Leben wirklich Sinn gibt und können uns daran erfreuen. Lebensfreude, Lebendigkeit, Leichtigkeit kehren zurück...
Zu unseren Gedanken

Unsere Gedanken beeinflussen den Großteil unserer Handlungen. Deshalb ist eine bewußte positive gedankliche Haltung bei Veränderungsprozessen die wichtigste Voraussetzung. Im Mentaltraining geht es inhaltlich um das Aufspüren von blockierenden Gedanken, die unsere Handlungsspielräume einschränken. Da unsere Gedanken Frequenzen sind, die wir aussenden und das Gesetz der Resonanz wirkt (Wir bekommen das zurück, was wir aussehen) können wir durch das bewußte Aussenden liebevoller Gedanken Situationen wandeln. Wir verändern unsere mentale Haltung und schaffen dadurch ein Feld von Wahrscheinlichkeiten, in welchem sich neue Möglichkeiten und Chancen eröffnen. Wir können eine inneren Instanz kreieren, die ich "Inneren Unterstützer/ Innere Unterstützerin" nenne. Sie ist die Wächterin der Seele. Dieser Teil in uns wirkt wohlwollend, empathisch, ist achtsam und kann verzeihen.Gleich einer guten Fee begleitet dieser Anteil uns im Alltag. Wir können damit regelmäßig in einen inneren Dialog einsteigen, der unseren Wandlungsprozeß liebevoll begleitet. Das eigene Verhalten wird vorsichtig kommentiert, neue Verhaltenstrategien werden erprobt und das schöne ist, dass diese innere Instanz sehr schöpferisch und die im Einklang mit dem Herzen ist. Wenn im Veränderungsprozeß Hinweise auf die eigene Lebensvision auftauchen, hilft der Innere Unterstützer Schritt für Schritt auf diese Vision zuzugehen und diese umzusetzen. Da bei manchen Menschen tiefsitzende gedankliche Blockaden im Unterbewußtsein versteckt sind, besteht die Möglichkeit, mit Hilfe eines Mentaltrainingsgeräts auf Untraschallbasis ihre Wandlung zu unterstützen.
